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Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.“
Unter diesem Motto stand der AGIL- Workshop, der am 26.09.2003 im katholischen Jugendheim in Herrieden stattgefunden hat. Über 50 Teilnehmer aus den AGIL- Kommunen Leutershausen, Aurach, Burgoberbach und Herrieden trafen sich, um an einer gemeinsamen Identität zu arbeiten und die Position des Allianzgebiets zu bestimmen.
Das im ersten Drittel der Veranstaltung erarbeitete Regionalprofil ergab Eigenschaften, die sehr stark bewertet wurden, wie zum Beispiel Attraktives Wohnen und Arbeiten oder eine gute Nutzung von Ressourcen und Infrastruktur. Natürlich konnten auch Schwächen aufgezeigt werden, die im Bereich des Marketing, dem vernetzten Kooperieren einzelner Aktionsgruppen und im Schaffen neuer Erwerbsfelder im Bereich Tourismus, Handwerk und Dienstleistungen zu finden sind.
Protokoll des Leitbildprozess zur Auftaktveranstaltung (pdf, 222 kb)
Interessant ist an dieser Analyse, dass die in der AGIL Region gemachten Ergebnisse im Vergleich zu anderen Regionen errechnet wurden und dabei die o. g. Stärken und Schwächen relativ zu sehen sind.
Aus diesen Ergebnissen wurden Arbeitsfelder gebildet und einzelnen Aktionsgruppen zur weiteren strukturierten Bearbeitung übergeben:
1. Aktionsgruppe: Struktur und Kooperation Beinhaltet das Ziel, ein besseres Miteinander zu schaffen. Die Strategie ist dabei bestehende Strukturen zu nutzen und auf eine gemeinsame Plattform zu stellen. Unter Strukturen versteht man die Bildung einer gemeinsamen Koordinationsstelle, einen Lenkungsausschuss und die einzelnen Arbeitsgruppen.
2. Aktionsgruppe: Image, Identität und Kultur Identität nach außen benötigt Informationsplattformen von denen aus gezielt Imagewerbung und Regionalmarketing betrieben wird. Dabei ist das herausragendste Regionalprodukt unsere Kulturlandschaft.
3. Aktionsgruppe: Erschließung neuer Erwerbsfelder Tourismus, Handwerk und Dienstleistungen im Zeichen einer globalisierenden Wirtschaftsstruktur gilt es zu entwickeln, zu fördern und auszubauen. Dabei ist entscheidend, mit Experten wie Fachhochschulen, Wirtschaftsfördereinrichtungen und Verbänden zusammenzuarbeiten.
Die Ziele sind gesetzt, die Arbeitsgruppen sind eingerichtet. Jetzt brauchen wir Sie als Unterstützung in den Arbeitsgruppen. Wenn Sie Interesse an einer der o. g. Aktionsgruppe haben, bitten wir Sie, sich mit einem von uns in Verbindung zu setzen. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit. gez. Alfons Brandl, Siegfried Heß, Klaus Köhle und Peter Schalk. Für Aurach: Tel.: 09804/9154–0 oder e-mail: barbara.fuchs@aurach.de
Herzlich bedanken wir uns für das Engagement der Teilnehmer des Workshops, für die Arbeit der Moderatoren Herrn Professor Seibert und Herrn Geißendörfer von der Fachhochschule Triesdorf und der Mitarbeit von Frau Ute Vieting, Region Hesselberg, Herrn Jörg von der Direktion für ländliche Entwicklung und Herrn Merkel von der Wirtschaftsförderung Ansbach.
Lassen Sie uns die nächsten Schritte gemeinsam tun. Wir freuen uns auf ihre Mitarbeit, denn wichtig ist für uns in erster Linie den Wunsch nach Veränderung zu wecken, gleichsam eines Zitats von Antoine de Saint Exupery:
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer.“
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